Das Handgepäck – was darf rein, was nicht?

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA haben eine Reihe von Änderungen bewirkt, was das Handgepäck in Flugzeugen angeht. Heute ist längst nicht mehr das erlaubt, was man früher als Handgepäck mitnehmen durfte.

Generell und bei allen Fluglinien verboten sind logischerweise Waffen jeglicher Art. Dazu gehören auch alle spitzen oder scharfen Gegenstände wie Nagelfeilen, Messer und Scheren. Ausnahmen werden in diesem Fall nicht gemacht. Wer mit Kindern fliegt, der sollte dem Sohn vorher die Spielzeugpistole abnehmen, denn auch die sind streng verboten. Behälter, die unter Druck stehen, wie etwa Dosen mit Deo oder Haarspray, sind aufgrund der Explosionsgefahr ebenfalls verboten. Manche Airlines weigern sich, auch Ski- oder Wanderstöcke und Baseballschläger im Handgepäck zu befördern.

Das Handgepäck selbst darf mindestens fünf Kilogramm wiegen. Dieser Wert ist aber unterschiedlich, je nach Fluggesellschaft. Ryanair erlaubt zehn Kilo und die Lufthansa acht.

Alles, was flüssig ist, darf nicht mehr als 100 ml haben und muss in einem wiederverschließbaren, transparenten Plastikbeutel aufbewahrt werden. Ideal sind Gefrierbeutel mit einem Zip-Verschluss. Pro Person darf nur einer dieser Beutel im Handgepäck mitgenommen werden. Ausnahmen werden nur bei Medikamenten und Babynahrung gemacht, die während eines Langstreckenfluges benötigt werden und auch Artikel aus dem Duty-Free Shop fallen unter diese Sonderregelung.

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