Die Kanaren: Spaniens tolles europäisches Afrika

Teneriffa: Drachenbaum - Foto: Markoz/Wikipedia

Teneriffa: Drachenbaum – Foto: Markoz/Wikipedia

„Spaniens europäisches Afrika“? Ja genau, denn die Kanaren gehören geografisch zum afrikanischen Kontinent, auch wenn sie politisch zu Spanien und damit zu Europa gehören. Vor 600 Jahren stritten sich Portugal und Spanien um den Besitz dieser Inseln. Im Jahre 1494 – also zwei Jahre nach der Entdeckung Amerikas – einigten sich die Länder endgültig: Portugal setzte bestimmte Wünsche durch und gestand im Gegenzug die Kanarischen Inseln den Spaniern zu. Die Spanier wollten damit ihren Seeweg nach Indien sichern, entdeckten aber versehentlich Amerika – woher die Indianer bekanntlich ihren bezeichnenden Namen haben.

Kolumbus hätte sich nicht träumen lassen – als er 1492 von den Kanaren, der letzten trockenen Bastion Europas,  nach „Indien“ aufbrach – dass eines Tages die hellen und dunklen Strände der kanarischen Inseln ein Urlaubsparadies sein würden, und dass sie in wenigen Stunden von jedem Ort Europas aus erreichbar sein würden. Mehr noch: Heute haben wir, haben Sie die Wahl, welche der sieben Kanaren-Inseln wir als Urlaubsziel auswählen. Und jede von ihnen hat ihre Besonderheiten, ihre Individualität.

Dabei sind die drei größten der Inseln die Lieblinge der allermeisten Kanaren-Besucher. Kein Wunder: Sie sind am besten zu erreichen, am besten erschlossen, und sie bieten praktisch jeden Komfort, den wir aus unserer mitteleuropäischen Heimat gewöhnt sind. Zum Beispiel was Angebote für Familien angeht, was die Freizeitmöglichkeiten betrifft, oder auch was die medizinische Versorgung angeht – für alle Familienmitglieder, Alt und Jung. Teneriffa ist die mit Abstand größte der Kanareninseln, Fuerteventura und Gran Canaria folgen (in dieser Reihenfolge!) mit einigem Abstand. Lanzarote ist dagegen nur halb so groß wie „Gran Can“, und die drei kleinen Inseln (La Palma, La Gomera, El Hierro) sind etwas für Spezialisten. Für die allerdings etwas wirklich Gutes!

Im ersten Monat des neuen Jahres stellen wir Ihnen einige bevorzugte Reiseziele auf den Kanarischen Inseln vor – und wir beschränken uns dabei auf die meist-bevorzugten Inseln Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria. Denn diese drei Regionen bieten eine große Auswahl für Urlaubsfreuden nach jedem Geschmack – für Sonnenanbeter und Wanderer, für Sand-Chiller und Wasser-Aktive, für Gourmets und Fritten-Freunde, für Alt und Jung, für Familien und Singles, für … ja für fast alle eigentlich.

Kurz gefasst kann man Urlaubern für diese wunderbaren Inseln einige einfache Tipps mit auf den Weg geben – denn für jeden gibt es das richtige Ziel, wenn man weiß warum.

Teneriffa ist die Insel der Kontraste – und deshalb die richtige Adresse für Sie, wenn Sie mehrere Vorlieben haben. „Tenerife“ bietet im Inselnorden subtropisches Grün in Fülle, denn hier laden die Passatwinde von Zeit zu Zeit ihre Feuchtigkeit als Regen ab und schaffen eine faszinierende, üppige Vegetation in allen Farben. Der Norden Teneriffas ist allerdings nicht mit sehr vielen Stränden gesegnet – obwohl es sie durch aus gibt, mit der auffälligen Besonderheit ihres dunklen Sandes, der aus feinst-verwitterter Lava entstand, wie fast alle Strände auf Teneriffa. Auf Teneriffa schlagen die Atlantik-Wellen machtvoll nicht nur an die Felsufer – ein Abenteuer für alle Sinne – sondern würden auch heftig auf viele Sandstrände auflaufen, hätte man nicht an vielen Stellen Wellenbrecher parallel zur Strandlinie gebaut.  Teneriffa ist auch die Insel großer Höhenunterschiede – der Vulkangipfel des Teide ist erstaunlicherweise nicht nur die höchste Erhebung Teneriffas, sondern der Kanaren und sogar ganz Spaniens. Er ist fast 800 m höher als die Zugspitze.

An zweiter Stelle nennen wir Gran Canaria, obwohl sie nur die drittgrößte der Kanareninseln ist. Aber Gran Canaria spricht nach Teneriffa das (zweit-)breiteste Interessenspektrum an, auch wenn die „grüne Komponente“ hier schon weitgehend fehlt. Gran Canaria kann eine zweite Heimat werden für alle, die sich nicht weit von Afrikas Küste entfernt fast wie zu Hause fühlen wollen, was das Tag- und Nachtleben, die Unterhaltungs- und die Shopping-Möglichkeiten angeht. Vor allem gilt das natürlich für die Inselhauptstadt Las Palmas und ihre Umgebung. Gran Canaria ist aber auch die Insel vieler, vieler toller Strände, an den man – wer es mag – auch Abgeschiedenheit und Ruhe finden kann. Ganz besonders im Inselsüden. Eines der beliebtesten HIghlights von „Gran Can“ ist wohl die saharaähnliche Wüste zwischen Playa del Ingles und Maspalomas. Durch deren feinen Flugsand sollte jeder Inselurlauber einmal durchgestapft sein. Das goldene Gelb dieser Wanderdünen und deren Formen sind einfach hinreißend und unvergesslich.

Fuerteventuera, die Insel der buchstäblich „starken Winde“, hat dagegen schon spezielle Qualitäten für spezielle Urlaubswünsche. Auch hier kommen natürlich Strandurlauber auf ihre Kosten, die weit ausgedehnten Strände der Insel sind berühmt. Die „starken Winde“ sind aber auch die Grundlage für windabhängige Wassersportarten wie Segeln und Surfen, und auch andere Wassersportarten werden hier groß geschrieben. Fuerteventura ist aber auch – mehr als andere Kanareniseln – eine Insel lokaler Spezialerzeugnisse, in diesem Fall sind es Ziegenkäse, Aloe Vera, Meersalz und Kanarische Kartoffeln. Von den drei großen Kanarischen Inselön ist Fuerteventura diejenige, die sich ihre Ursprünglichkeit, und ein Stück Wildheit, am besten bewahrt hat.

Auch über die kleineren vier Kanarischen Inseln wäre viel zu sagen – das sparen wir uns für später auf. Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria bieten so viel Urlaubsglück, dass die Qual der Wahl allein unter diesen dreie Inseln schon sehr groß ist. Und warum sollte man es sich noch schwerer machen als nötig?

Wir möchten Ihnen als das Reisebüro mit der guten Beratung bei der Reiseziel-Auswahl helfen. DAher widmen wir den Monat Januar den Kanarischen Inseln und nennen Ihnen unsere Reiseziele der Woche und die dazu passenden, ausgewählten Unterkünfte (Hotels) der Woche. Wenn Sie nichts verpassen wollen, abonnieren Sie am besten unseren wöchentlichen Newsletter (oben rechts auf dieser Seite). Sie können Ihn jederzeit wieder abbestellen.

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