Teneriffas Strände: Mehr als ein Naturwunder

Strand bei Los Christianos (Las Vistas) - Foto: Mokka/Wikipedia

Strand bei Los Christianos (Las Vistas) – Foto: Mokka/Wikipedia

Ein „richtiger Strand“ muss für Sie goldgelb sein, aber keinesfalls dunkel? Falls das so sein sollte, dann sind Sie auf Teneriffa richtig. Sollte es umgekehrt sein, nunja – dann erst recht! Denn Teneriffa ist bekannt als Insel der Kontraste, von denen die meisten einfach naturgegeben sind. In Sachen Strandfarbe liegt die Sache etwas anders: Denn Teneriffas Strände sind großteils mehr oder weniger dunkel, weil sie überwiegend aus feinst-zermahlenem Lavasand bestehen. Schließlich ist Teneriffas Hausberg, der Teide, nichts anderes als ein großer schwarzer Vulkan, der in der frühen Steinzeit entstand und seither unaufhörlich verwittert – zu feinem Strandsand zum Beispiel.

Einen wirklich leuchtend hellen Strand auf Teneriffa bietet eigentlich nur die Playa Teresita wenige Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Santa Cruz. Dieser Strand ist sogar für seine goldgelbe Farbe berühmt. Dass die sofort Assoziationen an Sahara-Sand weckt, ist allerdings kein naturgegebener Kontrast, sondern eine technische und logistische, also menschliche Leistung. Denn dieser Sand wurde Körnchen für Körnchen, wenn auch schiffsladungsweise, aus der Sahara hierher geholt. Und seither wird dieser kostbare Wüstensand auf voller Strandlänge – ca. 800 Meter – durch eine parallele Aufschüttung im Meer vor den Strömungen des Atlantischen Ozeans geschützt, die ihn leicht wegschwemmen würden. Die Aufschüttung liegt rund 100 m vor der Küste und stört das Strandvergnügen in keiner Weise. Aber auch im Inselsüden gibt es helle Strände, zum Beispiel bei Los Christianos.

Ein richtiger Strand bzw. sein Sand muss für Sie warm sein, selbst wenn der Himmel bedeckt ist? Wenn die Sache so liegt, ist Teneriffa ebenfalls gut für Sie, denn dann sind die anthrazit- bis schokoladenfarbigen Naturstrände der Insel für Sie genau richtig. Deren dunkle Sandfarbe absorbiert natürlich die Sonnenwärme sehr gut, die von weißen Stränden stattdessen großenteils reflektiert wird. Manche Strände sind sogar bekannt für ihre starke Aufheizung, wie etwa die Playa de la Arena, die man besser mit Strandschuhen betritt – fast hätten wir gesagt Saunalatschen -, wenn man nicht auf den Holzpfaden bleiben will oder die Füße sehr hitzebeständig sind.

Wirkliche Einschränkungen bei der Strandauswahl gibt es auf Teneriffa kaum, egal ob man als Single oder Familie, als Freund von Wind und Wellen oder als Held der Strandliege seinen Urlaub verbringen will. Ausnahmen bestätigen diese Regel: So ist ausgerechnet an der windstarken Playa Jardin, die westlich an Puerto de la Cruz anschließt, normaler Wassersport verboten: Weil die Naturgewalten hier auch mal allzu heftig werden könnten. Für Wellenreiter bietet sich dagegen die Playa del Soccoro an (diese aber nicht für Familien mit Kindern). Der Abstieg der Straße zu diesem Strand (er liegt weiter westlich von Puerto) kann Autofahrer an einige Passstraßen der Alpen erinnern. Dass ein Autofahrer hier schwindelfrei sein sollte – wie manche Reiseführer behaupten – halten wir allerdings für übertrieben.

Die vielen Strände mit vorgebauten Wellenbrechern sind der ideale Tummelplatz für Familien mit kleineren Kindern. Die Atlantikwellen kommen hier gefahrlos daher, die Strände sind flach abfallend (eine Voraussetzung für den Barrieren-Bau), schwierige Strömungen gibt es eher nicht. Und wenn Sie nicht sicher sind, ob in der Nähe eines Hotels Ihrer Wahl ein wellengeschützter Strand existiert, dann schlagen Sie doch einfach mal unter https://www.google.de/maps nach. Da werden Sie auf jeden Fall fündig. Und für verbleibende Zweifelsfragen und Beratungsbedarf raten wir Ihnen, Tel. 02323/987 900  zu wählen. Dort begrüßen Sie die Reiseberater von hotelkatalog24.de – ganz persönlich und ganz ohne Telefoncomputer oder Callcenter. Denn wir tun alles, damit Ihr Urlaub schon bei uns beginnt!

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