New Orleans – Amerikas schöner Süden

New Orleans hat viele Namen, die Schönheit des Südens gehört zum Beispiel dazu oder auch die Wiege des Jazz. Tennessee Williams setzte mit seinem Stück „Endstation Sehnsucht“ der Stadt am Mississippi ein ewiges Denkmal. Traurige Berühmtheit erlangte New Orleans hingegen, als vor knapp sieben Jahren der Hurrikan Katrina über die Stadt fegte und sie fast vollkommen zerstörte. Heute ist New Orleans wieder eine Stadt, die Millionen Besucher anzieht, denn sie verkörpert immer noch den Stolz und die Schönheit des amerikanischen Südens.

Wer nach New Orleans kommt, der wird eine lebensfrohe und heitere Stadt kennenlernen, die gerne feiert und ihren Gästen ein breites Unterhaltungsprogramm zu bieten hat. Das French Quarter, das französische Viertel, ist nach wie vor der Treffpunkt für alle, die das alte musikverliebte New Orleans erleben wollen. Es gibt unzählige Kneipen und Lokale, in denen man den besten Jazz live hören kann und ebenso viele Restaurants, in denen die klassische Cajun Küche serviert wird. Man sollte Jambalaya probieren, Austern auf kreolische Art und auch Gumbo, ein Nationalgericht, dessen Geschichte bei den Sklaven beginnt, die auch die Musik in den amerikanischen Süden gebracht haben. Die roten Straßenbahnen, die Streetcars, gehören zum Stadtbild von New Orleans und wer damit durch die legendäre Canal Street oder die Rampart Street fährt, der kann den Zauber der größten Stadt im US-Bundesstaat Louisiana fühlen.

New orleans trolly car (©flickr.com/photos/8453967@N08/)

New orleans trolly car (©flickr.com/photos/8453967@N08/)

Außerhalb der Stadt erinnert alles an „Vom Winde verweht“. Die prachtvollen Häuser der Plantagenbesitzer gibt es noch heute. Sie liegen in weitläufigen Parks, in den duftende Magnolien stehen, eine Blume, die tief mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Man sagt bis heute, dass die Frauen aus dem Süden Amerikas eine Haut haben, so weich und weiß wie die Blüten der Magnolie.

Der beste Platz, um sich New Orleans anzusehen, ist das Café de Monte, denn dort saß schon Tennessee Williams und schaute auf die Menschen im French Quarter. Bis heute ist das wunderschön nostalgisch eingerichtete Café ein beliebter Treffpunkt der Künstler, die in New Orleans leben und sich von der Stadt am Mississippi immer wieder verzaubern lassen.

 

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