Malta – eine Liebeserklärung an die Insel der Festungen

Malta bei Dingli Foto: Thyes / Wikipedia

Malta bei Dingli – Foto: Thyes / Wikipedia 2013. Lizenz: gemeinfrei.

 

Die große Bedeutung Maltas von in Geschichte und Gegenwart hat schon manchen zu übertriebenen Vorstellungen von der Inselgröße verleitet. Aber auf der Insel Malta, also der Hauptinsel des Staates Malta, misst die größte Entfernung von Küste zu Küste gerade mal 27 Kilometer. Alle Naturwunder und Kulturgüter Maltas sind also jederzeit leicht zu erreichen, ganz gleich an welchem Punkt der Insel man sein Urlaubsquartier aufgeschlagen hat.

Wer Malta voll und ganz kennenlernen möchte kommt um Abenteuer nicht herum – und wird belohnt

Die Naturschönheiten der Insel Malta liegen vor allem in ihren äußerst abwechslungsreichen, teils bizarren Küstenformen, wie sie für Kalkgestein typisch sind. Vor allem der Küstenbogen von der Nordküste bis zur Südostküste (im Uhrzeigersinn die Insel entlang) ist wild zerfurcht und bietet oft abenteuerlich-großartige Perspektiven. Obwohl die meisten Badestrände der Insel Malta dementsprechend felsig sind, gibt es auch einige Sandstrände: Eine kleine Bucht im Ort St. Julian’s sowie die Strände in Marsascala, Gnejna Bay, Ghajn Tuffieha, Golden Bay, Mellieha und schließlich die Paradise Bay. Als schönster und längster Strand ist wohl Mellieha zu nennen.

Am Naturwunder „Blaue Lagune“ im Nordosten Maltas (nicht zu verwechseln mit der ebenfalls herrlichen „Blauen Grotte“ im Südwesten der Insel) kann ebenfalls  gebadet werden, immer in dem kristallklaren Wasser, für das die maltesischen Küstengewässer berühmt sind. Sowohl der Besuch der Blauen Lagune als auch der Blauen Grotte erfordern eine Bootsfahrt.

Was hat Malta eigentlich mit den Maltesern zu tun?

Während die Naturschönheiten der Insel Malta offensichtlich sind, liegt ihr geschichtlicher Werdegang gewissermaßen vielschichtig hinter den sichtbaren Zeitzeugen verborgen. Kaum mehr bekannt ist heutzutage die Tatsache, dass die eine Teilgruppe bzw. Nachfahren der Kreuzritter des Mittelalters den „Orden des heiligen Johannes zu Jerusalem und Malta“ gegründet haben, die Wurzel der heutigen Malteser- (katholisch) und Johanniterorden (evangelisch), zu denen die umgangssprachlichen „Malteser“ und „Johanniter“ gehören.

Über eine (lange) arabische, (kurze) französische bis zur (sehr langen) englischen Herrschaft haben viele Kulturen auf Malta ihre Spuren hinterlassen. Am deutlichsten sind das die Hinterlassenschaften der Briten in Sprache, Bauten und Lebensart; denn die Briten haben erst in den letzten Jahrhunderten die Insel geprägt.

Von Katakomben und Festungen, den Überresten des Mittelalters

Die Katakomben von Tarxien (nahe Valletta) und Rabat, die Tempelanlagen Hagar Qim und Mnajdra, Mdina als ältester Ort Maltas sind faszinierende Erlebnisse in jedem Malta-Urlaub. Auch die Hauptstadt Valletta selbst ist so beeindruckend, dass sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Ein Urlaub auf der Insel Malta ist außerdem ein Urlaub auf der Insel der Festungen: Die strategische Lage Maltas im Mittelmeer, die natürlich der Grund für das starke Interesse aller Eroberer war, hat zum Bau von zahllosen Festungsanlagen entlang der Küstenlinie der Insel geführt. Das Erlebnis der Insel Malta kann mehr als einen Urlaub füllen.

1 comment

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