Dresden – die Barockstadt an der Elbe

Wer den besten Blick auf die barocke Altstadt von Dresden haben möchte, der muss auf die rechte Seite der Elbe fahren, denn von dort aus offenbart sich die ganze Schönheit der Landeshauptstadt von Sachsen. Es ist dieser berühmte „Canaletto-Blick“, der die größten Sehenswürdigkeiten auf einen Blick zeigt: die Kuppel der Frauenkirche, die Brühlsche Terrasse, die Semperoper und den mächtigen Zwinger.

Für einen Gang durch Dresden sollte man sich Zeit nehmen, denn die Stadt birgt so viele Kostbarkeiten, dass ein Urlaub in einem Hotel in Dresden nicht ausreichen wird, um alles zu sehen. Das Zentrum bildet die Frauenkirche, mit ihrer markanten Kuppel und ihrem in spielerischem Barock gehaltenen Innenraum. Ursprünglich im Jahre 1723 erbaut, wurde die Frauenkirche am 13. Februar 1945 fast vollständig zerstört und erst nach der Wiedervereinigung in alter Pracht wieder aufgebaut. Von der Frauenkirche aus sind es nur ein paar Gehminuten durch den sogenannten Fürstengang bis zur Semperoper und zum Zwinger.

Erbaut zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper, ist die Semperoper heute das wohl bekannteste Opernhaus in Europa. Auch wer sich keine Oper ansehen will, der sollte bei einem Besuch in Dresden die Gelegenheit nutzen und eine Führung durch das prachtvolle barocke Bauwerk machen. Nur wenige Meter trennen die Semperoper vom Zwinger, dem Schloss von August dem Starken, dem Dresden seine schönsten Bauwerke zu verdanken hat. Der Zwinger wurde zwischen 1710 und 1728 zunächst nur als Orangerie und Festspielplatz erbaut. Im Laufe der Zeit wurde das Meisterwerk des Spätbarock immer wieder erweitert. Heute bietet das Schloss einen umfangreichen Einblick in das Leben des legendären Landesfürsten. Ein besonderes Erlebnis ist die Galerie der Alten Meister, denn dort hängen die bekanntesten Gemälde von Vermeer, Rubens und Rembrandt. Vor allem für die weltberühmte „Sixtinische Madonna“ von Rafael sollte man sich Zeit nehmen. Ein weiterer Höhepunkt bei einem Besuch im Zwinger ist der Porzellan Salon, mit den schönsten Stücken des Tafelservices von August dem Starken aus Meißner Porzellan.

Wer August die letzte Ehre erweisen will, der muss in die Hofkirche gehen, denn neben einer prachtvollen Silbermannorgel, einem Altarbild von Mengs und der wunderschönen Rokokokanzel von Permaneder befindet sich dort auch das Herz von August dem Starken.

 

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