Istanbul – ein Kontrastprogramm zur Türkischen Riviera

Moscheen in Istanbul - Foto: Christiaan Briggs/Wikipedia

Moscheen in Istanbul – Foto: Christiaan Briggs/Wikipedia

Istanbul ist der schlagendste Beweis, dass die Türkei als Reiseland nicht nur durch Sonne, Strand und Meer interessant ist. Es gibt noch viele andere Beweise dafür, und die findet man sogar direkt in den bekannten Urlaubsorten: Es sind vor allem die antiken Überreste fremder (griechischer) Herrschaft über die Türkei, ganz so, wie man griechische Säulen und Amphitheater z. B. auf Sizilien findet.

Istanbul ist eine europäisch-asiatische Stadt, und in diesem Kontrast liegt ein großer Reiz für jeden Besucher. Kennen Sie den Großen Bazar Istanbuls, vielleicht aus dem James-Bond-Film „Skyfall“ von 2012? Der Film läßt die Dimensionen des Basars nur ahnen: 3600 Geschäfte zählen zum Basar, 38 Gaststätten soll es dort geben. Die Geschichte dieses orientalischen Einkaufszentrums am Rande Europas geht bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück.

Die meisten James-Bond-Filmfreunde nehmen wohl an, dass die Basar-Szenen eindeutig orientalisch-asiatisch sind. Das sind sie auch – aber der Große Basar liegt trotzdem im europäischen Teil Istanbuls, diesseits des Bosporus. Überhaupt liegen 25 der 39 Istanbuler Stadtbezirke in Europa, nur 15 im asiatischen Teil der Stadt, jenseits des Bosporus.

Istanbul ist eine moderne Großstadt, die mit beiden Füßen fest auf der Erde steht – aber auf dem Boden verschiedener Kontinente, weltweit ist das einzigartig.

Unser Tipp: Lesen Sie vor Ihrer Istanbul-Städtereise nicht allzu viel über dieses Stadt, sie ist ohnehin unerschöpflich. Fahren Sie einfach hin, laufen Sie durch die Straßüen westlich und östlich der Meerenge, verlaufen Sie sich so heftig es nur geht. Dann haben Sie einen ersten Eindruck von Istanbul, der Stadt der zwei Kontinente.

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